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Donnerstag, 10 Januar 2008 |
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Glück ist das Zusammentreffen von Fantasie und Wirklichkeit. Alexander Mitscherlich (1908-82), dt. Psychologe u. Mediziner, Vertr. d. Psychosomatik Nun ist es also da, das Jahr 2008 mit all seinen neuen Dingen, Eindrücken und Vorsätzen. Wer hat sich nicht alles mindestens eine Sache vorgenommen, die er an seinem Leben verbessern möchte. Auch ich gehöre mal wieder zu denjenigen, die im alten Jahr noch nicht ganz mit sich selber zufrieden waren und nun noch einen Gang höher schalten möchten. Was aber genau kann man sich denn vornehmen ? Das Abitur bereits geschafft, Zivildienst steht vor dem Abschluss, der Studienanfang noch immer in weiter Ferne und viel Freizeit vor der Brust. Auch sportlich betätige ich mich wieder vermehrt mit Joggen und Schwimmen. Wo also ansetzen ? Weniger Feiern kann es ja irgendwie auch nicht sein, schliesslich braucht jeder Mensch seine Auszeit und vor allem seinen Ausgleich. Aber irgendwie war man doch zum Ende des Jahres nicht ganz im Reinen mit sich selbst. Ich zumindestens nicht. Irgendwas fehlte zum Glück, zu der vollständigen Zufriedenheit, vielleicht war es aber auch nur jeweils ein kleiner Anteil von allem, vielleicht könnte das wirklich stimmen. Das soll aber nicht der Grund meines Schreibens hier sein. In erster Linie wollte ich mich hier mal wieder melden und verewigen. Der letzte Eintrag ist immerhin schon fast 5 Monate her und man mag es kaum glauben, aber ich bin immer noch dabei meinen Zivildienst zu leisten und es fällt mir täglich leichter zur Arbeit zu gehen, in dem Wissen, dass das Ende naht. Sicherlich war das eine schöne Erfahrung, die ich im Nachhinein nicht missen möchte, aber genauso muss man auch sehen, dass es gerade heutzutage in unser globalisierten Welt auf jede Sekunde ankommt und wenn einem dann im Gegensatz zu manch anderem ein ganzes Jahr "geklaut" wird, dass einem das dann auch fehlt. Wie auch immer sieht es momentan stark danach aus, dass ich danach mich mal kurz ins Ausland verabschieden werde, um ein kleines Praktikum zu absolvieren. Vorraussichtlich in der Nähe von New York und wahrscheinlich gleich ab Anfang April. Genaueres steht aber noch nicht fest und wird in den nächsten Wochen entschieden. Wichtig ist mir auf jeden Fall einmal im wahrsten Sinn des Wortes über "den großen Teich" zu blicken und meinen Horizont zu erweitern, neue Eindrücke zu sammeln und in gewisser Massen auch die Zeit bis Juni/Juli zu überbrücken. Dann will ich nämlich rechtzeitig zum Sommer wieder in Deutschland sein und mich mit wenig Arbeit und viel Entspannung so langsam aufs Studium vorbereiten. Nur soviel zum Studium. Es wird mich mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Rechtwissenschaft oder auch besser bekannt als Jura führen und ich hoffe ich kann mich da reinbeissen. So, nun habt ihr wieder ein paar Zeilen von mir zum Lesen und ich hoffe ich schaffe es möglichst bald wieder, etwas neues zu schreiben, sofern es denn etwas zu berichten gibt. |
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Ein weiteres Mal Abschied! |
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Written by Administrator
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Samstag, 25 August 2007 |
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Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen, was man sonst nicht ausgesprochen hätte.
 Euphemia von Adlersfeld (1854-1941), dt. Schriftstellerin Und bei mir ist es ebenso. Mich verleiten diese Abschiedspartys auch mehr und mehr dazu, dass ich sagen muss; ja, ich werde euch vermissen. Nun sind es also Davina und Lisa, die uns verlassen werden. Zuvor schon Jana,Tine,Amelie,Thilo,Beke,Tim,Lutz,Jörn und Marie. Mit Zielen wie Toronto, Kanada im Allgemeinen, Neuseeland, Australien, Dänemark oder einfach nur das europäische Frankreich. Dabei könnte einem schwindelig werden. Gerade wenn man versucht zu allen gleichzeitig den Kontakt aufrechtzuerhalten. Und ganz nebenbei fühlt man sich ganz schön alleingelassen. Wird die Armada derer die noch zuhause sind, immer kleiner. Die paar, die noch hier in good old Germany verblieben sind, verstreuen sich auch mehr und mehr. Richtung Süden, Hamburg oder die Kieler Universität oder gar eine Ausbildung wird angefangen. Dann gehen welche zum Bund, wo sie nach Berlin versetzt werden zur Grundausbildung oder leisten ihren Zivildienst in Kiel, sodass sich doch alles sehr sehr zerstreut. Es ist wirklich der reinste Wahnsinn, wo unser kleiner Jahrgang sich innerhalb von 2 1/2 Monaten alles zerstreut hat. Wer weiß, ob man überhaupt noch alle wieder sieht ? Ich merke gerade bei diesem Gedanken erst, dass ich es doch vermisse und vermissen werde. Gerade jetzt wo übermorgen "eigentlich" der normale Schulalltag wieder beginnen würde und man somit die 63 verrückten Mitschüler wieder antreffen würde, um mit ihnen die langweilige Schulbank zu drücken. Gerade das wird mir fehlen. Die Leichtigkeit des Seins ist nicht mehr so da und nicht selten fehlt einem schon jetzt nach nur 2 Monaten Abstinenz von einander das Gespräch manchmal schwer. Dagegen tun wird man dennoch nichts können. Dies sind nun mal die Zeichen der Zeit und so verläuft das Leben, auch wenn wir jeweils mehr oder weniger unser ganzes bisheriges Leben zusammen verbracht haben. Was ich aber nun einfach los werden wollte, ist, dass ich euch alle vermisse, auch wenn es vielleicht teilweise nicht so rüberkommt. Ihr seid, oder zumindestens der Großteil von euch, echt in Ordnung und ich hoffe, dass wir den Kontakt noch länger, vielleicht sogar immer aufrecht erhalten können. Freunde sind nämlich fürs Leben! |
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Analyse - oder erstes Resumé! |
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Written by Administrator
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Freitag, 24 August 2007 |
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"Analysieren heißt, etwas kaputt machen unter dem Vorwand, man wolle nachsehen, wie es arbeitet." Eine Analyse und die daraus resultierende Bewertung kann doch sehr schnell von der Hand gehen. In Wirklichkeit aber sollte man nicht zu schnell alles ver - oder beurteilen. Was das mit mir zu tun hat? Nun ja, jeder Mensch macht sich, wenn er in eine neue Situation gerät, seine Gedanken und stuft die allgemeine Situation ein. Daraus ergibt sich dann für denjenigen ein "Wohlfühlfaktor" bzw. ein Ergebnis. Manchmal aber ist die Spezie des Menschen zu schnell mit seinem Urteil und übersieht dabei Sachen, die sein Urteil eigentlich anders ausfallen lassen würden. Nun zu mir. Ich habe direkt nach der Schule (Abitur 2007) mit dem Zivildienst angefangen. Da ich sehr spät gemustert worden bin, musste ich mich notgedrungen etwas beeilen, um noch rechtzeitig eine Zivildienststelle zu finden. Nun sind, wie man meint, die angenehmsten Stellen doch recht schnell und zeitig vom Markt, aber es gelang mir doch entgegen aller meiner eigener Vorurteile noch einen angenehmen und schönen Arbeitsplatz für die nächsten 9 Monate zu finden. Sicherlich war ich erst nicht von dem Gedanken begeistert, täglich für etwa 40 ältere Damen und Herren zuständig zu sein und mich vor allem um ihr leibliches Wohl kümmern zu müssen. Sicherlich schmeckte mir auch der Gedanke nicht, überhaupt 9 Monate meiner doch in meinen Augen wertvollen Lebenszeit zu opfern, um sie mit älteren Leuten zu verbringen. Doch wie schon weiter oben beschrieben, habe ich recht schnell mein erstes Urteil verändert und bin nun nach knapp 2 Monaten im Dienst andrer Meinung was diesen "Ersatzdienst" angeht. Sicherlich sind 9 Monate eine lange Zeit, die man erstmal überbrücken muss, doch sehe ich nun auch ein, dass es für Etwas gut ist. Zum Einen erhält man eine enorme soziale Kompetenz, gerade im Umgang mit anderen, einem selbst nicht bekannten Personen, zum Anderen sieht man, wie leicht man anderen Menschen nur mit seiner Anwesenheit eine Freude bereiten kann. Diese enorme Genügsamkeit beeindruckte mich vom ersten Tag an und ich möchte diese nicht mehr missen. Leider gibt es meiner Meinung nach auch eine Kehrseite der Medaille. Zum Einen sei hierbei das Entgeld genannt. Sicherlich ist der Zivildienst nur ein Ersatzdienst und soll nicht der finanziellen Bereicherung dienen, dennoch bin ich der Auffassung, dass gerade die Zivildienstleistenden eine hervorragende und vor allem hoch qualifizierte und motivierte Arbeit leisten und dementsprechend einen höheren Lohn als knapp 2 € / Std verdient haben. Gerade hinsichtlich der Erhaltung der eigenen Lebensqualität und Dingen der doch harten Arbeit, die geleistet wird. Das wars erstmal von mir. Tom |
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